Pressemitteilung der Fraktion Liberale Allianz im Avedo Call-Center Gera

Liberale Allianz besucht Call-Center, Pressemitteilung vom 20. März 2019

Die Mitglieder der Fraktion Liberale Allianz haben am Donnerstag, 14.03.2019, mit dem Call-Center Avedo einen der größten Arbeitgeber der Region Ostthüringen besucht. Angeregt hatte diesen Besuch Fraktionsmitglied Anne Kathrin Hildebrand, die während ihres Studiums über vier Jahre in dem Call-Center arbeitete. „Mir war es wichtig, meinen Fraktionskollegen die Arbeit und die besonderen Anliegen und Herausforderungen vor denen Avedo und die Mitarbeiter in Gera stehen, näher zu bringen“, so Hildebrand, die stellvertretende Vorsitzende des Sozial- und Gesundheitsausschusses ist.

„Wir waren gespannt, wie ein Call-Center aussieht und welchen Tätigkeiten die Mitarbeiter nachgehen, denn mit „Call-Centern“ und deren Arbeitsbedingungen verbindet man oftmals Negatives. Umso überraschter waren wir über die angenehme, arbeitsfördernde Atmosphäre in den Großraumbüros, in denen die fast 500 Mitarbeiter bei Avedo in Gera tagtäglich ihre nicht immer einfache Arbeit verrichten“, resümiert Kerstin Pudig, Vorsitzende der Liberalen Allianz. Gemeinsam mit der Standortleiterin Susanne Karczewski und der Personalleiterin Madlen Ott wurden Themen wie Kinderbetreuung, Personalgewinnung, die ungünstige Parkplatzsituation in der Hainstraße und Probleme mit den öffentlichen Verkehrsmittel besprochen.

„Wir freuen uns, dass wir Mitgliedern des Stadtrates unsere Anliegen näher bringen konnten. Auf wichtige Fragen unseres Standortes im Herzen Geras haben wir hilfreiche Antworten erhalten und durch praktische Hinweise direkt unbürokratische Unterstützung erfahren“, so Susanne Karczewski, die seit 2017 den hiesigen Standort leitet.

Anne Kathrin Hildebrand hat bereits in der Vergangenheit ähnliche Probleme angesprochen und konnte im vergangenen Jahr erste Grundsteine für verlängerte Öffnungszeiten in Kindertagesstätten legen. „Es ist für die Stadt Gera wichtig, dass wir Unternehmen und Mitarbeiter unterstützen, die wegen ihrer Arbeitszeiten Probleme bei der Betreuung ihrer Kinder haben. Nicht jeder kann immer auf Oma oder Opa zurückgreifen, da muss sich die Stadt etwas einfallen lassen“, so Hildebrand.