Pressemitteilung zum Erwerb des Ferberschen Hauses durch die LEG: Lösung für das Ferbersche Haus wird durch Liberale Allianz begrüßt

„Ich sehe es als gutes Zeichen für Gera, dass es dem Oberbürgermeister gelungen ist, eine offensichtlich zukunftsfähige Lösung für das Ferbersches Haus zu finden. Mit der LEG haben wir einen verlässlichen Partner, das Ferbersche Haus als Kulturdenkmal und stadtbildprägendes Gebäude in Geras Innenstadt langfristig zu bewahren“, freut sich Kerstin Pudig über die neue Perspektive des Ferberschen Hauses. „Diese neue Option für das Ferbersche Haus findet in der Fraktion Liberalen Allianz Zustimmung.“

 

Die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG), eine hundertprozentige Tochter des Freistaates Thüringen, hat der Stadt Gera ein Kaufangebot für das Ferbersche Haus in der Greizer Straße vorgelegt. Die Stadtverwaltung Gera wird nun von ihrem gesetzlich geregelten Vorkaufsrecht Gebrauch machen, das Haus erwerben und an die LEG weiter übertragen. Das bisher in dem Gebäude untergebrachte Museum für Angewandte Kunst (MusaK) soll nach aktuellen Informationen vorerst in der Immobilie zu den bestehenden Konditionen verbleiben. Hat die Stadt Gera bei früheren Investitionsabsichten auf ihr Vorkaufsrecht für das Ferbersche Haus verzichtet, wird sie nun auf Grund der Perspektive zum langfristigen Erhalt des Gebäudes in Kooperation mit dem Freistaat Thüringen ihr Vorkaufsrecht wahrnehmen.

 

„Die aktuelle Idee ist eine sehr gute Lösung für unsere Heimatstadt. Gera wird durch den Verkauf an das Land finanziell entlastet und das Museum für angewandte Kunst bleibt im Herzen der Stadt erhalten“, zeigt sich Falk Nerger, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Liberalen Allianz, über die bevorstehende Lösung erfreut. „Es ist sinnvoll das Vorkaufsrecht hier auszuüben und die Diskussionen um das Ferbersche Haus mit einer zufrieden stellenden Lösung für alle Beteiligten, vor allem die Geraer Bürger, abzuschließen.“